Fadenspannung meets Ludwig

Es war einfach ein „Wetter wie Speck“ an dem Abend, als ich mich auf den Weg in die Überseestadt machte. Die Nordblogger waren eingeladen vom Weinhandel Ludwig von Kapff . Hmmm, was mich da wohl erwartet???  Ich, die ich eigentlich von zu hause aus auf Bier geimpft bin… Und mit so vielen Bloggern, wie die wohl so sind? Eine spannende Geschichte, aber für so etwas bin ich ja zu haben.

Die Nordblogger

Ein paar Bremer Blogger habe ich ja schon beim Stammtisch der Nordblogger kennen gelernt und ein paar von denen waren auch da, also kein absolutes Blinddate. Aber alle Zweifel flogen über Board, als ich die Weinhandlung  betrat.  Nach dem Parken bin ich Dummi erst in die falsche Richtung gelaufen -ich, die ich eigentlich immer bestens organisiert und vorbereitet bin- und dann sah ich von weitem diese riesen Weinflasche *undmitderHandvordieStirnhau* ach ja, die Weinflasche hatte ich schon öfter gesehen und ich hätte es doch auch wissen müssen…. Egal, ich war etwas zu spät und wahrscheinlich auch die Letzte, aber ich war da.

Laura, die uns als Marketingberatung von Ludwig von Kapff über die Plattform der Nordblogger eingeladen hatte, begrüßte mich sofort und auch Lars, einer der Geschäftsführer und Online Marketing Leiter stellte sich mir vor. Mit einem Glas, bei diesem Wetter erfrischendem „Prosecco“ Perlarosa von Cipriano (der sich eigentlich nicht Prosecco nennen darf, weil er aus der falschen Gegend stammt, wie ich gelernt habe), gesellte ich mich zu den anderen, in der Überzahl weiblichen Bloggerinnen und fand natürlich sofort Anschluss. Blogger sind einfach offen und neugierig. „Wer bist du? Was machst du? Wie heißt dein Blog?“. Es ist einfach spannend zu erfahren, was andere machen und wofür sie brennen. Und was soll ich sagen es passt einfach, wenn viele auf einem Haufen sind, die das selbe wollen und machen.

Nach einer kurzen, aber herzlichen Begrüßung von Laura und Lars durfte ein wenig Fingerfood als Grundlage natürlich nicht fehlen. Das war auch gut so, denn den Prosecco spürte ich schon nach den ersten Schlucken in meinen Beinen ….ohoh…. wie soll das denn nach noch ein paar Weinchen mehr aussehen….

Auf den Tischen lagen wundervoll gestaltete Karten. Die hatte Diana, die Socialmedia Mitarbeiterin des Unternehmens  gestaltet. Speziell für uns Nordblogger hat sie jeden Wein per Sketchnotes auf den Punkt gebracht und uns einen kleinen Katalog erstellt- welche Arbeit! So etwas möchte ich auch können. Meine Bewunderung ist ihr ganz sicher!

Schilder und Karten von Diana

Dann ging es an die Weine. Es gab zum Wetter passende und herrlich gekühlte Sommerweine, nichts abgehobenes, sondern einfach nur gut schmeckend, wie den Domaine Horgelus Blanc. Er ist mein absoluter Favorit, weil er mich so an Pfirsiche erinnert. Weine, die von Lars und seinen Mitarbeitern für uns ausgewählt wurden und die er uns sehr persönlich vorstellte, ohne zu sehr in die Weinkunde einzutauchen.

Trotzdem ist auch ein wenig Wissen hängengeblieben darüber, dass man z. B. auch einen Weißwein aus roten Trauben keltern kann, wenn man die  Schalen sehr früh entfernt wie bei dem Diehl Blanc de Noirs.

Er soll etwas rosa schimmern…hmmm?

Britta testet Wein

Bild zur Verfügung gestellt von Ludwig von Kapff

Oder, dass ein Roséwein entsteht, wenn die Schalen etwas später entfernt werden, wie bei dem Delheim Pinotage Rosé. Es gab einen Wein der Kelterei Metzger, die ihre Weine nach Teilen der Kuh benennen, aber vegane Weine produzieren. Der/das“Prachtstück“ rockt den Sommer! 😉

Wein Prachtstück mit Zeihnung von Diana

Ich wusste bisher nicht, dass es vegane und nicht vegane Weine gibt. Die Trübstoffe der nicht veganen Weine werden oft durch Casein aus  Milch oder Gelatine gebunden.

Von der Kelterei Müller aus Österreich gab es einen grünen Veltiner namens 3 Haberer (österreichisch für 3 Kerle), mit von Diana für Ludwig von Kapff gestalteten Etiketten.

3 Haberer Wein

Worauf bei uns eine Disskusion entflammte, in wie weit wir uns vom Design eines Etikettes zum Erstkauf eines Weines beeinflussen lassen würden. Ich, wie andere auch, musste zugeben, dass ich da doch sehr Design kompatibel bin.

Sehr interessant fand ich auch das kurze Gespräch mit Lars und Robin – einem Verkäufer von LvK.-, über die Anzahl verschiedener Weine in ihrem Laden (500-600, im Onlinehandel ein paar Tausend!) plus Spirituosen, denn es gibt auch Obstbrände, Gin, Whisky usw. Über das am häufigsten verkaufte Preissegment (5-10 Euro), das ich um einiges höher eingeschätzt hätte, über sehr teure Weine und deren Verwendung und wie sie es schaffen die Weine zu kennen, auseinander zu halten und Kunden Empfehlungen geben zu können.

Geschmacksproben

Verschiedene Weinaromen – extra für uns arrangiert

Zum Abschluss gab es noch einen Rotwein Reserve du Cochonnet. Nach den gekühlten Weiß- und Roséweinen war er für mich ein zu großer Kontrast und vielleicht war ich auch nicht mehr ganz so fähig, ihn richtig zu bewerten.

Mein Fazit:

Ein sehr junges, nettes Team hat mir bewiesen, dass Weißwein etwas Leckeres ist, obwohl ich bis jetzt immer dachte: Wenn schon Wein, dann müsste ich Rotweine trinken.

Und mit ein klein wenig *Hicks* meinerseits (bei anderen auch ein klein wenig mehr *Hicks*, wie ich erfahren habe) ging es dann am späten Abend nach Hause. Glücklich über die wirklich sehr gelungene Veranstaltung, auf der ich viele unheimlich nette Menschen und Weine kennen lernen durfte.

Mit dabei waren übrigens:
Friesi kocht, backt & schnacktBlumenbrigadeBimmelbommeleiJellybean Buttercream,
ich-mags.deKnipp & KniffelMary-April28Der Bio KochHerumtreiberin und ich 😉
(Hab ich wen vergessen? Bitte HIER schreien.)

Die Nordblogger bei Ludwig von Kapff

Bild zur Verfügung gestellt von Ludwig von Kapff

In den Urlaub nach Tirol, vier Tage später, durfte dann auch trotz Platzmangel eine Flasche Horgelus mitfahren und wurde an einem herrlich warmen Abend von uns geleert.

Horgelus in Tirol

Seid lieb gegrüßt
Eure Britta

*Das Event wurde von Ludwig von Kapff gesponsert. Dieser Beitrag ist auf meinem Mist gewachsen und ich bekomme kein Honorar dafür*

3 Gedanken zu „Fadenspannung meets Ludwig

  1. Pingback: Weindate mit L

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